Wer wollen wir sein und wie wollen wir leben?

Juleica-Remote Baustein zu Verlängerung der Juleica

Foto Gerd Altmann auf Pixabay

10. März 2022

Ein diskriminierungskritischer Blick auf gesellschaftliche Vielfalt und Kulturalisierung.

ONLINE-Seminar

Durch Phänomene wie Globalisierung, Migration und nicht zuletzt aufgrund des technischen Fortschritts, rückt die Welt näher zusammen, Lebensweisen gleichen sich global zunehmend an. Trotzdem hält sich weiterhin hartnäckig die Vorstellung von klar voneinander abgrenzbaren Kulturkreisen, das heißt, ein Bild von einer Welt geprägt durch Grenzen. Diese Diskrepanz zwischen vermeintlichem, theoretischem Wissen und Realität führt jedoch vielerorts zur kollektiven wie individuellen Identitätssuche, die in Verunsicherungen und Ängsten gipfelt.

Multikulturelle Ansätze versuchen diesen durch die Proklamation einer friedlichen Koexistenz verschiedener Kulturen entgegenzutreten. Die Kategorie Kultur dient jedoch weiterhin als zentrale Erklärung für Konflikte und als Projektionsfläche für Zuschreibungen, die oftmals zu Diskriminierungserfahrungen führen. Dieser Blick auf ein diverses, gesellschaftliches Zusammenleben blendet eine Vielzahl von Faktoren und Strukturen aus, die es für eine realitätsnahe Interpretation der Welt und einen respektvollen Umgang miteinander benötigt. Doch welches Kulturverständnis braucht unsere Welt heute? Oder bedarf es vielleicht eines ganz neuen Konzeptes?

Do, 10. März 2022, 18 – 20 Uhr

Referent*innen: Gloria Glogau & Sebastian Mohr (beide CJD Nord)

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Die Veranstaltung ist Teil des Online-Angebots "Juleica-Remote": Die Teilnahme an vier Terminen berechtigt zur Verlängerung der Juleica. Die aktive Teilnahme mit Kamera und Mikro wird vorausgesetzt. 

Kooperationsveranstaltung mit dem Jugendverband Neumünster, dem Kreisjugendring Plön und dem Kreisjugendring Dithmarschen.