Schutz- und Hygienekonzept der KreisMusikschule Segeberg

Coronabedingtes Hygienekonzept

©Aleksandra Suzi/Adobe Stock

3. August 2020

Um die KreisMusikschule Segeberg wieder öffnen zu dürfen, bedarf es eines Hygienekonzepts. Dieses finden Sie auf dieser Seite.

Hygienefolgekonzept 12. Januar 2021

Die jeweils gültigen Verordnungen, Ausführungsbestimmungen und Handlungsempfehlungen des Landes SH und Kreises Segeberg sowie des Landesverbandes der Musikschulen Schleswig-Holstein sind geltender Teil des Hygienekonzepts der KreisMusikschule Segeberg. 

I. Steuerung und Reglementierung des Kundenverkehrs

Auf den Verkehrswegen ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und ein qualifizierter Mund-Nasen-Schutz nach Maßgabe von § 2a, Absatz 1a der Landesverordnung (medizinische OP- oder FFP2-Maske) zu tragen. Enge Begegnungen in den sanitären Einrichtungen sind zu vermeiden. Sie sollen nach Möglichkeit nur von einer Person zurzeit genutzt werden. Personendaten zur besseren Nachverfolgung von Infektionsketten ergeben sich aus dem Bezug zu den Stundenplänen. Über die durch Musikschullehrkräfte geführten Anwesenheitslisten sind die Anwesenheitszeiten nachvollziehbar

II. Zutrittsverbot

Es gilt ein Zutrittsverbot für Personen nach den einschlägigen Regelungen des Landes Schleswig-Holstein und des Kreises Segeberg (z.B. an Covid-19 erkrankte Personen, positiv getestete Personen etc.)

  • Erkrankte Personen mit Symptomen, die auf eine Covid19-Erkrankung hindeuten, dürfen am Präsenzunterricht nicht teilnehmen. Als Orientierung gilt das Schnupfenschema des Bildungsministeriums des Landes Schleswig-Holstein.

Nach Betreten des Gebäudes vor Aufnahme des Unterrichts sind die Hände gründlich zu waschen bzw. zu desinfizieren, darauf wird durch ein entsprechendes Schild hingewiesen. Des Weiteren sind die allgemein üblichen Hygieneregeln zu beachten:

  • Abstand immer und überall einhalten
  • keine Hände schütteln
  • regelmäßiges, sorgfältiges Händewaschen
  • sich nicht ins Gesicht fassen
  • Tragen eines qualifizierten Mund-Nasen-Schutzes
  • Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge; Taschentücher sofort sicher entsorgen

III. Unterricht

Instrumentaler und vokaler Einzelunterricht ist innerhalb geschlossener Räume unter Einhaltung der Mindestanforderungen nach § 4, Abs.1 unter Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen gestattet.

Gruppenunterricht ist unter Berücksichtigung folgender Einschränkungen gestattet:

Der Gebrauch von Blasinstrumenten im Gruppenunterricht ist nach §5 Absatz 4 untersagt. Es besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Gruppenunterricht, auch beim Singen (Erläuterungen §5 Absatz 4).

Diese Einschränkungen gelten nach §12a Absatz 1 Satz 2 nicht für Veranstaltungen bzw. Bildungsangebote (Ensembleunterricht) für die Studienvorbereitende Ausbildung an Musikschulen.

 Für den Gruppenunterricht und Ensembleproben gilt nach § 5 Absatz 2, dass

  1. nur geimpfte und genesene Personen (2-G-Status) teilnehmen dürfen. Ausnahmen gelten für Minderjährige und Lehrkräfte und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen um im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.
  2. Kinder bis zur Einschulung sind von der Nachweispflicht grundsätzlich ausgenommen.
  3. Minderjährige dürfen an Gruppenunterricht und Ensembleproben teilnehmen, wenn sie im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind oder anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig (bis zum 23.1. dreimal pro Woche) getestet werden (§ 5 Absatz 2).
  4. Lehrkräfte, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen nach § 5 Absatz 4 (beruflicher Zweck), Gruppenunterricht und Ensembles leiten, wenn sie im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.

Lehrkräfte, die weder geimpft noch genesen sind, dürfen nach § 5 Absatz 3 (beruflicher Zweck), Gruppenunterricht und Ensembles leiten, wenn sie im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind. Sie müssen in Bereichen mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung nach Maßgabe von § 2a tragen, soweit dies mit diesen Zwecken vereinbar ist.Der Statusnachweis ist von Lehrkräften vor der Aufnahme der Tätigkeit der Musikschulleitung vorzulegen.

Schüler*innen und Besucher*innen weisen ihren Status den Lehrkräften nach.

 

  1. Nachweise

    Die Nachweise für den Status 2-G sind einmalig vorzulegen. Die Nachweise für einen
    negativen Test sind täglich vorzulegen.

    Folgende Nachweise sind zulässig:

    • Impfstatus: vollständiger Impfschutz, Impfbuch/-bescheinigung oder digitales EU-
      konformes Impfzertifikat 2)
    • Genesenenstatus: ärztliche Bescheinigung, auch des zuständigen Amtes für
      Gesundheit, über eine überstandene COVID-19-Infektion; der Nachweis muss
      mittels Nukleinsäurenachweis (s.o.) erfolgt sein und mindestens 28 Tage
      zurückliegen, er gilt maximal 6 Monate. 3)
    • Testnachweis: Aktuelle Negativ-Bescheinigung eines Leistungserbringers gem. § 6
      Coronavirus-Testverordnung (Corona-TestV); der Test darf bei Betreten der Arbeitsstätte bei einem Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden und bei einem PCR, PoC-PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein.

    Es wird der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen in jedem Unterrichts- und
    Veranstaltungsraum empfohlen.

    Der Eintritt der Schüler*innen in die Unterrichtsräume ist den Auflagen vor Ort und den Gegebenheiten des Unterrichtsgeschehens anzupassen.

    Die Verwendung einer qualifizierten Mund-Nasen-bedeckung wird für Schüler*innen und Lehrkräfte in geschlossenen Räumen empfohlen. Während des Unterrichtes darf die Mund-Nasen-Bedeckung bei Einhaltung der Abstandsregeln an festen Plätzen abgenommen werden. 

    Im Gruppenunterricht, auch beim Singen, besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-bedeckung (siehe oben).

    Die jeweiligen Anordnungen für die allgemeinbildenden Schulen oder anderen Trägereinrichtungen vor Ort, wie beispielsweise eine Testpflicht und Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werden beachtet.

    Jeglicher Körperkontakt (Händeschütteln, Hilfestellungen/Korrekturen im Unterricht) ist zu vermeiden.

    Gemeinsam genutzte, stationäre Instrumente werden nach der Nutzung durch die Lehrkräfte gereinigt (z.B. Tastaturen) bzw. desinfiziert.

    Der Tausch von Instrumenten ist nicht gestattet. Das Stimmen von Instrumenten (z.B. Geigen, Celli etc.) jüngerer Schüler*innen muss unter besonderen Schutzmaßnahmen erfolgen.

    Bei den Bläsern ist das Ausleeren von Flüssigkeit/Speichel aus Zügen etc. auf den Fußboden untersagt. Dafür ist ein für jede*n Schüler*in gesondertes geeignetes Behältnis zu verwenden und zu entsorgen (z.B. Tüte, Dose etc.).

    Häufig berührte Oberflächen werden regelmäßig gereinigt. Desinfektionsmittel, Tücher etc. werden durch die Musikschule zur Verfügung gestellt.

    Die Unterrichtsräume sind regelmäßig und ausreichend zu lüften.

    Angemessene Informationen für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte über die getroffenen Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie über die Distanzregelungen und deren Einhaltung werden auf der Website der KreisMusikschule Segeberg zur Verfügung gestellt. Eine Verweisung nicht einsichtiger Schüler*innen und Eltern aus dem Gebäude ist durch Anweisung der Lehrkräfte möglich

IV. Veranstaltungen und sonstige Angebote

Kulturveranstaltungen wie z.B. Konzerte oder Musikaufführungen mit Sitzcharakter sind nach § 5 gestattet. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept zu erstellen.

Nach § 5 dürfen bei Veranstaltungen innerhalb geschlossener Räume nur folgende Personen eingelassen werden und mitwirken:

1) Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2 geimpft oder 4 SchAusnahmV geimpft oder     genesen sind

2) Kinder bis zur Einschulung ohne Nachweis

3) Minderjährige, die anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche getestet werden.

4) Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6  SchAusnahmV getestet sind.

V. Allgemeine Mitarbeiter*innen bezogene Maßnahmen 

Der Einsatz von Risikogruppen im Personal wird geregelt. Eine kontaktarme Kommunikation mit der Verwaltung (Telefon, E-Mail, Terminvereinbarung in Einzelfällen) wird gewährleistet. Der Arbeitgeber stellt notwendige Schutzausrüstungen zur Verfügung.

Die angestellten Mitarbeiter*innen des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit wurden hinsichtlich der geltenden Arbeitsschutzregelungen insbesondere unter Corona- Bedingungen unterwiesen. Im Übrigen gelten die allgemeinen Arbeitsschutzregelungen unverändert fort.

VI. Aufbewahrung

Das Schutz- und Hygienekonzept ist schriftlich fixiert. Es ist in der KreisMusikschule Segeberg zumindest in digitaler, nicht veränderlicher Form vorhanden. Eine Veröffentlichung erfolgt auf der Website des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg.

Holger Lück 

Bad Segeberg, 12. Januar 2021