Hygiene Konzept für das Tagungshaus JugendAkademie Segeberg

Bitte im Gebäuden beachten

1. September 2020

Der VJKA hat ein Corona Hygiene-Schutzkonzept für die JugendAkademie Segeberg erarbeitet.

JugendAkademie Segeberg zur Vermeidung der Verbreitung von SARS- CoV-2QM-DOK_QVg_3.3.1_Hygienekonzept SARS-CoV-2 (Version_4), gültig ab 16.06.2020

Das allgemeine Hygienekonzept des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e. V. mit der Einrichtung JugendAkademie Segeberg geht davon aus, dass der Gesundheitsschutz sowohl der Gäste als auch der Beschäftigten höchste Priorität hat und jederzeit den gesetzlichen Anforderungen genügt. Dazu gehört normalerweise die tägliche Reinigung der Seminarräume, der öffentlichen Verkehrsflächen und Toiletten mit geeigneten und zertifizierten Reinigungsmitteln. In Verwaltungs- und Bürobereichen geschieht diese Reinigung einmal wöchentlich. Nicht regelmäßig genutzte Räume und Anlagen werden immer nach Nutzung fachgerecht gereinigt. Das Hygienekonzept von Küche und Speisesaal basiert auf den Regelungen des HACCP und den entsprechenden Vorschriften, die anzuwenden und zu überprüfen die verantwortlichen Beschäftigten angehalten sind. Der neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Dies erfordert eine Anpassung des Hygienekonzepts unserer Bildungseinrichtung. Im Rahmen der Krise um die Verbreitung des Corona-Virus und der Covid19-Erkrankungen haben sich die Anforderungen an die Hygienebedingungen verändert, um den Betrieb der Bildungseinrichtung JugendAkademie Segeberg wiederaufnehmen und fortführen zu können. Es geht dabei einerseits um allgemeine Hygienebedingungen und andererseits die Einhaltung der notwendigen Abstände zwischen Personen.

1. Allgemeines

Auf gewünschte oder notwendige Verhaltensweisen und Verhaltensänderungen der Gäste ist durch entsprechende schriftliche Hinweise in Form von Infopapieren und Aushängen hinzuweisen. Den Beschäftigten ist ein Exemplar dieses Hygienekonzepts auszuhändigen und zusätzlich an den Infobrettern auszuhängen. Sie müssen jederzeit auskunftsfähig gegenüber den Gästen und Besucher*innen sein. Im Gebäude der Akademie sind am Haupteingang (Windfang), im Zugang zum Speisesaal und in der Nähe der Toilettenanlagen Desinfektionsmittelspender installiert. Türklinken, Licht- und Bedienschalter sowie Kühlschranktüren sind regelmäßig zu desinfizieren. Schalter und Klinken sind möglichst nur mit dem Ellenbogen zu bedienen. Im Forum sind die Sitzgelegenheiten so positioniert, dass der Sicherheitsabstand von 1,50 m gewährleistet ist. Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, sind alle Gäste und Besucher der Akademie, also auch alle Lieferanten, mit Datum, Uhrzeit und Kontaktdaten zu erfassen. Bei Teilnehmenden genügt diese Dokumentation über die Teilnahmeliste, sofern zusätzlich eine Telefonnummer oder eine Mail-Adresse erfasst wird.

2. Beschäftigte

Alle Beschäftigten sind angewiesen, unabhängig von ihrem Arbeitsauftrag, sich häufig und regelmäßig die Hände zu waschen, beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu halten. Es ist in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch zu niesen, welches danach entsorgt werden muss. Mindestens beim Betreten des Akademiegebäudes sind die Hände fachgerecht zu desinfizieren. Alle Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt sind angewiesen, geeigneten Mund-/Nasenschutz zu tragen, sofern der vorgeschriebene Sicherheitsabstand nicht garantiert werden kann. Dazu gehören insbesondere pädagogische Mitarbeiter*innen, Beschäftigte der Hauswirtschaft und der Rezeption. Direkter körperlicher Kontakt zu den Gästen wie zu anderen Beschäftigten ist strikt untersagt (z.B. Händeschütteln etc.). Alle Beschäftigten sind zur Vermeidung der Verbreitung von SARS-CoV-2QM mit dem Hygienekonzept vertraut. Für die Hygiene ihres direkten Arbeitsplatzes sind sie selbst verantwortlich (z. B. Schreibtische und -Geräte etc.). Die Beschäftigten werden über dieses Hygienekonzept ausführlich unterrichtet und anlässlich von notwendigen Änderungen jederzeit aktuell informiert. Die Unterweisung wird dokumentiert. Die Benutzung der Pausenräume der Beschäftigten ist nur bei Gewährleistung der Hygieneabstände von mindestens 1,50 m erlaubt, es sei denn, es sind fest zugewiesene Plätze vorhanden. Sofern dies nicht möglich ist, sind andere Räume zu wählen oder die Pausen zeitversetzt wahrzunehmen.

3. Gäste

Die Verantwortlichen einer Gruppe werden vor Anreise mit einem entsprechenden Informationsschreiben zum Hygieneschutz informiert. Diese Information wird zusätzlich ausgelegt, ausgehängt und auf der Website verfügbar gemacht. Auf Verlangen ist den Gästen dieses vollständige Hygienekonzept zur Kenntnis zu geben. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass jederzeit die erforderlichen Hygieneabstände von 1,50 m eingehalten werden. Um das zu gewährleisten, werden Leitsysteme für die Personenströme mit entsprechenden Abstandsmarkierungen an den erforderlichen Stellen installiert.

3.1 Empfang / Rezeption

Die Gäste sind im Vorfeld einer Seminarveranstaltung darauf hinzuweisen, geeigneten Mund- / Nasenschutz mitzubringen. Sollte dies vom Gast vergessen werden, stellt die Akademie geeignete Masken zur Verfügung, hat diese also in genügender Menge vorzuhalten. Beim Check-In/Check-Out ist der Anmeldebereich mit entsprechenden transparenten Schutzwänden versehen. Erforderliches Schreibgerät wird in zwei Schalen bereitgestellt:

  1. Schale: frisches, desinfiziertes Schreibgerät.
  2. Schale hinter der Schutzwand, nicht für die Gäste erreichbar: benutzte Schreibgeräte. Diese sind nach Nutzung zu desinfizieren und in die 1. Schale zu legen. Die Beschäftigten an diesem Arbeitsplatz haben beim Kundenkontakt zusätzlich Hygienehandschuhe zu tragen, die regelmäßig zu wechseln sind. Geräte, Medien und sonstige Gegenstände wie Queues u.ä. sind nur in desinfiziertem Zustand auszugeben und sofort nach Rückgabe zu desinfizieren, sofern deren Benutzung durch die jeweils aktuelle Corona SchVO überhaupt gestattet ist.

3.2 Seminarräume

Die Größen der Seminarräume bestimmen die maximale Anzahl von Personen, die sich in diesem Raum aufhalten darf. Es ist anzustreben, den Hygieneabstand von 1,50 m einzuhalten. Im Einzelnen gelten aktuell folgende Raumkapazitäten:

Tagungsraum 160qm 32 Personen gleichzeitig
Großer Seminarraum 100qm 20 Perosnen gleichzeitig
Kleiner Seminarraum 45qm 9 Personen gleichzeitig
Raum 1 25 qm 5 Personen gleichzeitig
Raum 2 und 3 je 45qm 9 Personen gleichzeitig
Musikraum 1 45 qm 9 Personen gleichzeitig
Atelier 25 qm 5 Personen gleichzeitig
Studiobühne j70 qm 14 Personen gleichzeitig
Forum 200qm 70 Personen gleichzeitig

 

Eine höhere Anzahl an Personen in den Räumen als angegeben ist dann möglich, wenn diesen Personen feste Plätze zugewiesen werden oder es sich um Angebote der Kinder- und Jugendhilfe (Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona- Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) vom 26. Juni 2020) sowie Schulveranstaltungen handeln. Die Seminarräume sind regelmäßig zu lüften.

3.3 Küche und Speisesaal

Die Gäste werden angehalten die Hände vor dem Betreten des Speiseraumes zu waschen oder zu desinfizieren. Der Speisesaal bemisst 145 m2, insofern dürfen sich hier maximal 28 Personen gleichzeitig aufhalten. Aufgrund der aktuellen Abstandsforderung von 1,50 m sind 28 Sitzplätze für die Gäste an Tischen zugelassen wenn diese nicht einer Jugendgruppe oder Kohorte angehören. Diese Zahl darf überschritten werden, sofern nicht mehr als 10 Personen an einem Tisch Platz nehmen. Die Selbstbedienung am Buffet im Speisesaal ist wieder gestattet. Die Beschäftigten an der Speiseausgabe tragen Mund-/Nasenschutz bzw. Gesichtsvisier und Handschuhe. Die Gäste sind unter Einhaltung von Hygieneabständen mittels Markierungen und Leitsystemen zur Bedientheke zu leiten und teilen einzeln dem Bedienpersonal ihre Speisewünsche mit. Die Gäste nehmen ihre Speisen mit zu den freigegebenen Plätzen an den Tischen und belassen das benutzte Geschirr auf den Tischen. Dieses wird vom Küchenpersonal abgeräumt und sofort gereinigt.

3.4 Freizeitbereich

In den Freizeiträumen sind die Abstandsregeln von mindestens 1,50 m anzuwenden. Von dieser Regel darf abgewichen werden, sofern den Gästen feste Plätze zugewiesen werden, sofern den Gästen feste Plätze zugewiesen werden oder sich in einer Kohorte befinden sowie eine Jugendgruppe darstellen. Billard ist unter Einhaltung der Hygieneabstandsregeln gestattet, sofern die jeweils aktuelle CoronaSchVO dem nicht widerspricht. Das entsprechende Spielgerät wird nach Gebrauch umgehend desinfiziert und nur sauber an den/die nächsten Spieler ausgegeben.

3.5 Verkehrsflächen

Die Hauptzugangstür sowie die Terrassentür bleiben wenn möglich geöffnet, sofern Wind- und Wetterlage dies zulassen, um unnötige Berührungen der Türgriffe zu vermeiden. Die Verkehrsflächen sind von überflüssigen Gegenständen zu befreien und regelmäßig zu reinigen. Der Aufzug darf nur von einer Person gleichzeitig benutzt werden. Personen mit körperlichen Einschränkungen dürfen den Aufzug gemeinsam mit einer unterstützenden Person benutzen. In diesem Fall müssen beide Personen im Aufzug Mund/-Nasenschutz tragen. Türklinken, Licht- und weitere Bedienschalter sind mehrmals täglich zu desinfizieren. Bei Abwesenheit der Hauswirtschaftskräfte hat diese Aufgabe der Empfang zu übernehmen. Dies gilt ebenso für die Kontrolle und das Auffüllen der Desinfektionsmittel-, der Seifen- und der Papierhandtuchspender Rauchen ist nach wie vor nur außerhalb des Gebäudes gestattet. Die Zeitungen werden nicht öffentlich ausgelegt.

3.6 Gästezimmer

Die Gästezimmer sind unabhängig von der Bettenzahl möglichst nur als Einzelzimmer zu belegen. Die Belegung der Mehrbettzimmer mit mehreren Personen ist jedoch grundsätzlich gestattet. Die Gästezimmer werden vom Personal zur Verminderung der Kontakte bei Aufenthalten von bis zu 3 Tagen nicht betreten, bei längeren Aufenthalten jeweils alle drei Tage, um die Abfallbehälter zu leeren und eine Badreinigung durch zu führen. Unabhängig davon werden nur auf Anforderung des Gastes Leihandtücher über die Ausgabe am Empfang gewechselt und die Abfallbehälter geleert.

3.7 Öffentliche Toilettenanlagen

In allen öffentlich zugänglichen Sanitäranlagen sind Seifenspender und Papier - Einmalhandtücher verfügbar. Hinweise auf sachgerechte Händehygiene sind bei den Waschbecken angebracht. Den Gästen wird dringend empfohlen, nur die Toiletten der eigenen Gästezimmer zu benutzen. Die öffentlichen Toilettenanlagen dürfen, wenn kein eigenes Zimmer mit Bad zur Verfügung steht, nur von maximal 2 Personen gleichzeitig betreten werden. Die tägliche Reinigung der Sanitärräume während des Belegungsbetriebes ist schriftlich zu erfassen und in diesen Räumen für die Gäste sichtbar per Unterschrift zu dokumentieren.

4. Seminararbeit

Die pädagogischen Mitarbeitenden eigener offenen Veranstaltungen sowie die Tagungsleitungen der Gastveranstaltungen (Referent/innen) sind angehalten, Methoden und Settings der Seminararbeit anzuwenden, die garantieren, dass die Hygieneabstände jederzeit eingehalten werden können. Sie haben ebenfalls dafür Sorge zu tragen, dass die Räume spätestens stündlich gründlich gelüftet werden. Sie haben im Vorfeld die Teilnehmenden darum zu bitten, aus Hygienegründen eigenes Schreibmaterial mitzubringen und – falls dies nicht möglich ist - desinfiziertes Schreibmaterial zur Verfügung zu stellen. Die Referent/innen haben sich bei mehreren Gruppen untereinander abzustimmen, dass Pausen zu unterschiedlichen Zeiten wahrgenommen werden, um unnötige Gruppenbildungen zu vermeiden. Gleiches gilt in der Abstimmung mit der Küche. Die Koordination geschieht über den Empfang in Abstimmung mit dem Referenten in den jeweiligen Veranstaltungen.

 

 

Gemäß der Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen im Rahmen des Schulbetriebs unter dem Aspekt des Schutzes vor Ansteckung durch das SARS-CoV-2 (23. Juni 2020) stellen Klassentagungen ein Lernen am anderen Ort dar und können aufgrund der Verordnung nach dem Kohortenprinzip umgesetzt werden.

Da meisten pädagogischen Angebote fallen in den Bereich der Kinder- und Jugendhilfen und werden gemäß der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Bekämpfungsverordnung – Corona-BekämpfVO) vom 26. Juni 2020) umgesetzt.

Aufgrund der neuartigen Situation muss dieses Hygienekonzept ständig überprüft werden, gemäß der Bestimmung der jeweils gültigen CoronaSchVO und weiterer relevanter Bestimmungen angepasst und Änderungen in den wöchentlich stattfindenden Leitungsteamsitzungen besprochen.

Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis!

Die Geschäftsführung